Was machst du?

Malerei, Grafik, Bildhauerei, Installation, Performance, Poeticperformer

Statement zur [sub]Kultur in Freiburg…

… Ich finde es wichtig, dass es in Freiburg eine lebendige Kunst- und Kulturszene gibt, in der Künstler Raum für ihren Ausdruck bekommen, sie unterstützt und gefördert werden und Vernetzung stattfindet.

Ich glaube, dass der Ausdruck der Künstler die Glückspille für die Menschen sein kann.

Was macht ihr?

Wir von Early Bird Booking & Events vertreten Musiker und Bands aus den Bereichen Folk, Pop und Singer-Songwriter, wobei diese häufig auch Einschläge von Soul und Jazz mitbringen. Neben unserer monatlichen Konzertreihe „Sofa Sessions“ im alten Hut und dem Songslam „Die goldene Sirene“ im The Great Räng Teng Teng haben wir in den letzten 2 1/2 Jahren insgesamt über 100 Konzerte organisiert und ein Festival beschickt.

Dabei ist das Ganze so gewachsen, dass sich inzwischen die Anfragen von internationalen Künstlern häufen und Freiburg zu einem beliebten Stop für Musiker aus der Acoustic- Szene avanciert ist.

Für uns steht dabei an oberster Stelle, Spielstätten für Künstler an den Start zu bringen die ein Riesenpotenzial haben, aber oft noch keinen Plattenvertrag und für die Locations ein tolles Event auf die Beine zu stellen. Das führt zu attraktiven Live-Konzerten  mit oft intimer Atmosphäre, in der das Publikum immer wieder tolle Künstler aus ganz Deutschland, dem Dreiländereck u.a. entdecken kann. Da wir selbst Musiker sind, ist es uns wichtig, dass sich Künstler und Publikum bei uns wohl und verstanden fühlen. Eine Philosophie, die uns mit tollen Leuten wie zum Beispiel den Jungs von „Greenhouse“ und „Mal Zwischendurch“ zusammengebracht hat. Mit ihnen haben wir gerade im Januar eine tolle CD- Release- Party im ausverkauften Räng feiern können. Mit dabei war ein Publikum in einer Altersspanne von 21 bis etwa 50 Jahren, vom Arbeitnehmer bis zum Studenten oder Familienmenschen haben wir eigentlich alles vertreten auf unseren Konzerten.

Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für uns…

….. damit solche Konzerte für eine breite Menge an Leuten weiterhin stattfinden können und Freiburg als Studienstandort mit gutem Live-Musikangebot erhalten bleibt, braucht es ganz klar Förderung für die kleineren (Pop) Kulturformen, auch wenn diese nicht in Vereinen organisiert sind. Aufgrund der häufig begrenzter Budgets bei Studenten, jungen Arbeitnehmern und Familien, wären Unterstützungen wie Beihilfe für Gagen sinnvoll, um die Eintrittspreise niedrig und spannende Künstler halten zu können. Die Rahmenbedingungen für Live-Musik in Gaststätten sind ebenso zu verbessern (Lärmschutz, etc.), um sowohl Innenstadt Standorte aufzuwerten, als auch Live- Musik eine breitere Basis zu bieten.

Unter Förderung verstehen wir damit, bereits Vorhandenes und mit viel Herzblut Erreichtes durch im Vergleich zur Hochkultursubvention geringe finanzielle Unterstützung zu verstärken. Damit können gut eingeführte, für viele Menschen bezahlbare und attraktive Musik Standorte mit regelmäßigen Konzerten erhalten und ausgebaut werden. Denn was ist das Leben schon ohne Musik?

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Was machst du?

Ich produziere Instrumentals/House/Techno, hoste eine Radioshow (Needsome) und lege am

liebsten Vinyl in Clubs auf.

Seit wann?

„Eigentlich, obwohl, ich würde sagen, ich bin Routinier, aber es war besser wie letztes Jahr, aber es hat ja letztes Jahr geregnet, aber heute auch. Also hat sich nichts geändert“ (Woody)

Ein Statement?

„Ich hoffe ihr seit´s auch beim nächstes Jahr dabei, weil irgendwie zuhause rumzuhängen und meinen, irgendwie sich gut zu fühlen, nur weil man irgendwie ein Fernseher hat, man sollte her kommen und sich die Energie rüberbringen lassen“ (Woody)

Eyjauuu: Sag JA zur mehr [sub]Kultur!

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Was machst du?

Ich mache elektronische Musik für mich und die paar Freaks, denen es gefällt.

Seit wann?

Erste Songs wurden 2005/2006 veröffentlicht, seit 2008 trete ich live auf.

Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für mich…

…Kulturpolitik sollte Möglichkeiten bieten, sich frei entfalten zu können. Ob in Jugendzentren, (Pop-Up-)Clubs, im Stadtleben, in der Natur. Freiheiten lassen und Eigeninitiative fördern. Bürokratie und Fremdbestimmung sind die natürlichen Fressfeinde der Kreativität.

In Deutschland wird kreatives Arbeiten nicht als „wirkliches“ Arbeiten anerkannt. Wenn man sich Vollzeit mit seinen Künsten beschäftigt, liegt gleich der Vorwurf des Faulenzen oder Müßiggangs im Raum. Bestenfalls werden Musik-Machen, Tanzen, Sprayen/Malen etc. als Hobby oder Beschäftigungs-Therapie toleriert, damit die „jungen Leute“ nicht auf der Straße rumhängen. Da müsste sich endlich was im Verständnis der Menschen ändern – woran ich aber nicht glaube, da der Deutsche seinem Nächsten „die Butter auf dem Brot nicht gönnt“.

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Louise Gillman (Fiddle, Knopfakkordeon, Gesang)

Michael Schwiening (Gitarre, Gesang)

Was macht ihr?

Traditional Powerfolk und Liedermacherei – Wie ein Zug der durch keltische Landschaften rast.

Wir spielen für Fremde und Freunde

Seit wann?

2012

Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für uns…

…eine erfolgreiche Kulturpolitik schafft Freiräume für jeden und ist ein Fundament der Begegnungen.

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Was macht ihr?

Wir sind ein DJ-und Veranstalter Kollektiv. Unser Angebot: Hauptsächlich elektronische Musik mit den Schwerpunkten: Disco, Synth-Pop, House, Bass, Techno, New-Wave und artverwandtes.

Seit wann?

Uns gibt es seit 2011, unabhängig voneinander legen wir schon viel länger auf.

Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für uns…
….dass diese nicht nur die konventionellen Formen, sondern alle Facetten der Kunst unabhängig deren Zielsetzung und medialer Präsenz berücksichtigt, anerkennt und zumindest durch die Erhaltung der noch bestehenden Freiräume gleichberechtigt unterstützt. Eine offene, multikulturelle und progressive Stadt, wie sich Freiburg gerne sieht, darf daher nicht nur die Belange einiger Interessengemeinschaften wahrnehmen, sondern allen und nicht zuletzt den jungen Menschen das Gefühl vermitteln, hier zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zu sein, um sich auch zukünftig dauerhaft entfalten zu können.

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Was macht ihr?

Wir bereichern das kulturelle Leben abseits des Mainstreams und organisieren Nichtraucher Konzerte mit Bands, auf die wir Bock haben, unabhängig, ob es sich jedesmal rechnet oder nicht. Genre ist uns auch egal, es muss gefallen, bisher: Punk / HC, Doom, Noise, Drone, Stoner / Psychedelic Rock, aber auch experimentelle Musik, derb liegt uns aber am meisten. Unser Vereinsziel ist die Schaffung von Proberäumen, möglichst bezahlbar, ein Traum wäre ein komplettes Haus mit 15 – 20 Räumen, wenn möglich mit einer Bühne, Studio und Instrumenten/Technik Werkstatt.

Seit wann?

Uns gibt es seit 2011

Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für uns…

…Der Freiburger Proberaummisère ein Ende zu bereiten.

  freunde-des-guten-tons.de

Was machst ihr?

Hauptsächlich organisieren wir Partys bei dem der Schwerpunkt auf Techno, EBM, Wave und Noise liegt. Die Platten, welche wir über unser Label veröffentlichen, orientieren sich an diesem musikalischen Spektrum – Grundsätzlich etwas ausschließen wollen wir aber nicht. Zusätzlich legen wir großen Wert auf visuelle Eindrücke. So arbeiten wir z.B. bei den gezeigten Visuals mit anderen Künstlern zusammen und benutzen ab und zu die Arbeiten von befreundeten Fotografen für unsere Flyer.

Seit wann gibt es euch?

Die erste Veranstaltung fand im April 2015 statt. Unser erstes Vinyl haben wir im Juli 2016 veröffentlicht.

Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für uns…

…dass die Stadt in einen Dialog mit den Kulturschaffenden tritt, um so gemeinsam die Stadt attraktiver und lebenswerter zu gestalten.
Gerade in Freiburg, welche als Studentenstadt bekannt ist, darf nicht außer Acht gelassen werden, welch hohen Stellenwert das Nachtleben und das ganze “drumherum” für junge Menschen hat.

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Was machst du?

Bildende Kust und Design: Malerei, Modellieren, Kollagen und Designobjekte. Es ist mir wichtig, mich immer wieder mit neuen Materialien und Methoden zu beschäftigen, sie auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Inspiriert von der Langeweile des Studierens organischer Bauplänen von Pflanzen, Tieren und chemischer Verbindungen begann ich meiner naturwissenschaftlichen Veranlagung auf kreative Weise Ausdruck zu verleihen.

Seit wann gibt es dich?

Seit 1986. Es gibt eigentlich keinen klar definierten Zeitpunkt.

Ein Statement?

Freiburg braucht eine gute Vernetzung der Subkulturen, um weiterhin für kulturinteressierte Menschen attraktiv zu bleiben. Nicht ohne Grund ziehen viele junge FreiburgerInnen in Städte, die ihnen ein üppigeres kulturelles Angebot bieten können.

Während meines Studiums in Basel erlebe ich täglich welche Möglichkeiten eine Stadt hat, sich um junge KünstlerInnen verschiedenster Disziplinen zu bemühen.

Zum Beispiel mit dem „Stellwerk“ ist es der Stadt Basel gelungen, ein riesiges Haus und Fördergelder zur Verfügung zu stellen, um damit kreativen Startups einen Raum für ihre Ideen zu bieten und diese zu unterstützen. Solche Gelegenheiten sucht man in Freiburg vergebens. Auch, dass das Nachtleben Freiburgs beschnitten und zerstört wird halte ich für problematisch. Seit Jahren fahre ich so oft ich kann auf Partys und Ausstellungen in andere Städte. Ich bin stolze Freiburgerin doch die begrenzten Möglichkeiten, sich in Freiburg künstlerisch zu entfalten, lassen mir leider anderen Wohn- und Arbeitsorten attraktiver erscheinen. So wie mir geht es außerdem vielen meiner Freunde, die zum Beispiel schon seit langer Zeit auf der Suche nach Studios und Ateliers sind.

Was macht ihr?

Wir machen Punk-, Noise-, Wave- und Antifolkshows für drogenabhängige Feminist_innen und hirnamputierte Deutschpunkprolls. Außerdem machen wir selber Krach und überspielen unsere Aufnahmen auf Tapes, die wir bei unseren Konzerten zu horrenden Preisen verticken.

Seit wann?

Aus dem Jahr 2043 wurden Knarre und Kruste vom Kongress der matriarchalen Weltherrschaft ins Jahr 2013 geschickt um die Abschaffung des Patriarchats voranzutreiben. Unsere Ursprünge sind also in den Strudeln der Zeitgeschichte zu finden. Checken wir selber nicht.

Ein Statement?

Von der Politik erwarten wir, nicht in unserem Auftrag gehindert zu werden, die Pimmelherrschaft (Pimmel hier sowohl als Geschlechtsteil, als auch als Metapher für hegemoniales Auftreten) vom Antlitz dieser schäbigen Stadt zu fegen. Das bedeutet: Stöcke im Arsch dürfen ausschließlich zum erotischen Lustgewinn getragen werden. Abschaffung des Gaststättenkontrolldienstes sowie der Polizei, Freibier in der Fußgängerzone, freier Zugang zu Generatoren und PAs für Outdoorshows, sowie das Ignorieren der damit einhergehenden Klagen über Ruhestörung. Mehr Frauen* auf, vor und hinter den Bühnen, Podien und Gremien Abschaffung des Kapitalismus und Etablierung des libertären Kommunismus. Proberäume statt Eigenheimträume. Wir sind nur bei Facebook und Bandcamp. Diese beiden Plattformen werden im Jahr 2024 kollektiviert und dienen dem  Weltproletariat als digitale Fabrik zur massenweisen Erzeugung und Verbreitung emanzipatorischer Inhalte. Heute mag das nicht so scheinen, wird aber so kommen. Trust us.

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