Was macht ihr?

Wir legen Drum and Bass auf. Wir spielen Liquid, Jump Up, Neurofunk und Jungle.

Seit wann?

Uns gibt es seit Oktober 2016

Ein Statement?

Freiburg sollte ein Interesse daran haben, eine lebendige Subkulturszene zu bewahren. Falls die bisherigen Entwicklung so weiter gehen, zwingt das [sub]Kulturschaffende in die Illegalität. Außerdem kann es dazu führen, dass Menschen auf der Suche nach einem Studienplatz andere Städte bevorzugen.

Was macht ihr?

Uns verbindet Techno – am liebsten düster und schnell. Wir richten uns an alle, die gerne abseits des Mainstream feiern, Musik präsentieren und/oder produzieren wollen. Unter anderem bieten wir Workshops und Austausch-Möglichkeiten an, um neue Fähigkeiten im DJing und Producing zu erlernen. Dabei legen wir größten Wert auf ein respektvolles Miteinander: Bei uns ist kein Platz für Intoleranz und Diskriminierung. Wir alle haben selbst die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist, sich ein fundiertes Wissen in den oben genannten Bereichen aufzubauen, geschweige denn Auftritte als Newcomer zu bekommen – und dem wollen wir entgegenwirken.

Seit wann?

Uns gibt’s seit März 2014.

Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für uns…

…den Blick über den Tellerrand zu wagen. Dazu gehört für uns zunächst, Interessen aller Alters- und Zielgruppen wahrzunehmen und anschließend bedarfsgerecht zu fördern – sei es durch die Bereitstellung von Infrastruktur, Sach- oder natürlich auch Geldmitteln für Veranstaltungen und Initiativen. Unserer Meinung nach Bedarf es hierzu besonders hier in Freiburg, wo die Stadt mit “Ich liebe Freiburg, weil’s richtig rockt!” wirbt, auch einer geeigneten Ansprechperson im zuständigen Kulturamt. Bis dato werden hauptsächlich Veranstaltungen und Projekte der sogenannten “Hochkultur” gefördert. Ein Unding, wenn man bedenkt wie viele Initiativen es darüber hinaus abseits dieser ”Hochkultur” gibt, die nahezu allesamt aus der eigenen Tasche wirtschaften müssen, um das Marketingversprechen der Stadt einzuhalten.

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 bretterbude-freiburg.de

 Hearthis.at/bretterbude-ev

 Real-Life : B5, Böcklerstraße 5, 79110 Freiburg (immer Dienstags ab 19:30 Uhr)

Was macht ihr?

Wir spielen jamaikanische Tanzmusik, sprich Reggae und Dancehall. Von den 50ern bis heute – von Bob Marley bis Major Lazer! Das ganze wir im  originalen jamaikanischem Soundsystem-Style dargestellt mit MC und Live-Einlagen. Unsere Performance richtet sich in erster Linie an Reggae Fans, wir sind aber auch für unsere Mash-ups und Ausflüge und verwandte Subkulturen (wie Hip-Hop, Dub, Black Music) bekannt. Unsere Partyreihe “Way Up” ist fester Bestandteil der Freiburger Reggae Szene.

Seit wann?

Uns gibt es seit 2008

Ein Statement?

In Freiburg sollte es mehr Platz für Subkultur geben und Clubs sollten sich dieser öffnen!

 www.ruffathanruff.com

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 Instagram

[soundlcoud]www.soundcloud.com/ruffathanruff[/soundcloud]

Was machst du?

Abstrakte Kunst. Wenn ich abschalten will, male ich. Ich mache mir dabei keine Gedanken, wem es gefallen soll. Es ist fertig, wenn es mir gefällt.

Seit wann?

Seit 2011 habe ich das Gefühl, meinen Stil gefunden zu haben und darin aufzuleben.

Ein Statement?

Ich finde es sehr schwierig in Freiburg überhaupt an eine Ausstellungsmöglichkeit zu kommen. Dagegen gibt es in anderen Städten mit der gleichen Größenordnung regelmäßig Angebote, in Kulturzentren und auf Festivals auszustellen und somit Chancen für unbekannte Künstler.

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Was machst du?

DJ: Elektronische (Tanz-) Musik
Foto/Grafik: Lichter/ Kontraste/ Farben/ Nightlife/ Available Light/ Portrait

Seit wann:

DJ: seit 1999 (johnass/ jasselection)
Fotografie/ Grafik: seit 2012 (Jonas Ehrhardt)

Ein Statement?

Die Szene in Freiburg bietet ein großartiges musikalisches Potential, um auf der Landkarte national wie international präsent zu sein und auch als kultureller Werbeträger zu funktionieren.

Auf der einen Seite wird die „Szene“ aber künstlich klein gehalten bzw. gemacht. Man müsste Kompromisse eingehen, Verständnis aufbringen und Räume ermöglichen. Und/ oder Tolerant sein. Ich persönlich habe die letzten Jahre den Eindruck gewonnen, dass alles was man nicht versteht einfach eine Daseinsberechtigung abspricht. Die Enge der Stadt trägt natürlich dazu bei, dass Konflikte entstehen können. Aber alles verbieten damit Ruhe ist kann keine Lösung sein.

Auf der anderen Seite machen es sich Teile der Szene aber auch unnötig schwer, indem man ebenfalls keine Bereitschaft zu Kompromissen und Verständnis aufbringt. Das mit dem Respekt gegenüber anderen Meinungen und Lebensentwürfen ist gelegentlich auch so eine Sache. Dazu müsste man ja über den eigenen Schatten springen bzw. sich selbst und sein Verhalten kritisch reflektieren. Denn der LiLaLaune-Partyzug ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der übrigen Bewohner ist auch keine Lösung.

Um diese Stadt (wieder) lebenswerter zu machen bedarf es der Bereitschaft ALLER über den Tellerrand zu schauen und Akzeptanz, dass der eigene Kosmos nicht der Mittelpunkt der Welt ist.

 www.jonasehrhardt.de

 www.flickr.com/jasselection

Was machst du?

Ich bin DJ, hauptsächlich lege ich Soul, Disco und House auf.

Seit wann?

Ich lege seit 2009 auf

Erfolgreiche Kulturpolitik bedeutet für mich…

…dass die Kunst aller in einer Stadt wahrgenommen und gefördert wird, denn jeder noch so kleine Künstler trägt zu einem positiven Stadtbild bei.

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Was macht ihr?

Wir begreifen uns zu weiten Teilen als Subkulturband. Wir spielen überwiegend schnellen und harten Irish Folk. Interessanterweise wird das oftmals auch von einem Publikum gefeiert, welches so gar nichts mit Subkultur zu tun hat. Es gab auch schon bestuhlte Konzerte. In der Pause haben wir dann aber die ersten Reihen spontan abgebaut.

Seit wann?

Wir haben uns 2011 gegründet, unsere erste Show war am St. Patrick’s Day 2012 im Irish Pub O’Kellys.

Ein Statement?

In Freiburg muss mehr für die lokale Bandszene getan werden. Ohne Proberäume keine Bands. Die Stadt kann es sich nicht leisten, das kreative Potential der nächsten Generation von Nachwuchs-Musikern zu verschenken. Freiburg ist ’ne Studentenstadt. Da kommen jedes Jahr ein Haufen talentierte Leute nach Freiburg, von denen schon einige Bock haben, neben dem Studium auch ’ne Band zu gründen oder zumindest regelmäßig auf Konzerte zu gehen. Das ist alles leider nicht mehr wie früher. Aus unserer Band kommen fast alle aus Freiburg, und haben zuvor Mucke in anderen Projekten gemacht. Im Güterbahnhof hat man noch ’nen Proberaum gefunden, zugegeben auch damals schon mit ach und krach. Aktuell geht gar nix mehr. Als „Ersti“ würde ich mir dann schon überlegen, ob ich nicht vielleicht doch woanders neben meinem Studium mehr geboten bekomme.“

 www.restlessfeet.de

In Freiburg gehen zunehmend Orte verloren, an denen du zuvor deine Freizeit verbracht hast und kreativ sein konntest. Proberäume und Auftrittsmöglichkeiten für Bands sind rar, Partys werden untersagt und Kneipen mit restriktiven Auflagen belegt. Teile des kulturellen Lebens, die für viele Menschen die Stadt lebenswert machen, drohen zu verschwinden.

Interessengemeinschaft subKULTUR

Vor diesem Hintergrund entstand die „Interessengemeinschaft subKULTUR“ – unser Zusammenschluss von Personen und Kollektiven, die das Freiburger Kulturleben aktiv mitgestalten. Unser Ziel: Einen Dialog mit der Stadt Freiburg anregen, in dem sie die Interessen von KünstlerInnen, VeranstalterInnen und Gästen vertreten.

Kulturelle Ausdrucksformen, insbesondere mit Blick auf Jugend-, Pop-, Club- und Subkulturen, sollen in ihrer Vielfalt erhalten und gefördert werden, da sie für eine lebenswerte Stadt unverzichtbar sind. Konkrete Forderungen der Interessengemeinschaft beinhalten die Einrichtung einer städtischen Stelle für eine*n Popbeauftragte*n und die Bereitstellung von Mitteln zur Kofinanzierung von Einzelveranstaltungen sowie eines Projekt- und Proberaumkomplexes.

Subkulturkonferenz vom 17. – 18. Februar 2017

Um auf unser Anliegen aufmerksam zu machen, veranstalten wir, die Interessengemeinschaft subKULTUR im Februar eine Konferenz, die mit einer Galanacht am 17. Februar beginnt. An diversen Freiburger Veranstaltungsorten gibt es für einen Eintrittspreis Bands und lokale DJs zu hören, in Bars und Kneipen finden Lesungen und Ausstellungen statt. Vertreter*innen der IG subKULTUR eröffnen die Galanacht feierlich um 21 Uhr in der Passage46. Eine Übersicht über die teilnehmenden Orte findest du hier.

Am 18. Februar um 17 Uhr findet in der Gaststätte Waldsee der theoretische Teil der Konferenz statt. Wie überlebt ein unabhängiges Kulturzentrum? Wie viel Eigenverantwortung muss eine lebendige Subkultur aufbringen? Welche Strukturen müssen dazu in einer Stadt vorhanden sein? Was sind die Aufgaben eines städtischen Kulturamtes?
In Vorträgen erörtern Peter James (Landesvertreter der Popbüros Baden-Württemberg), Markus Heinzel (Slow Club, Freiburg) und Kathy Flück (Interessengemeinschaft Kulturraum Reitschule IKUR, Bern) diese und weitere Fragen.

Ihre Beiträge werden im Anschluss ab ca. 20 Uhr in einer Podiumsdiskussion u.a. mit Björn Jakob (Popfrequenz Freiburg), Bernhard Amelung (Badische Zeitung), Jule Landenberger (IG subKULTUR) sowie einem Vertreter des Kulturamts Freiburg besprochen. Danach seid ihr eingeladen, in die Diskussion einzusteigen.

Durch den Abend führt Julica Goldschmidt, der Eintritt ist frei.